Mitglied werden

Jetzt Grünes Mitglied werden

Dafuer brauchts gruen

dagegen brauchts gruen

Suche in http://gruene-kleve.de/

Plakat Burg

Zur Web-Site "Kleve fährt Rad" für ein fahrradfreundliches Kleve

Umfassendes Radkonzept

Landwirtschaft - Massentierhaltung

Bezahlbarer Wohnraum

Hochwasserschutz

10 Eckpunkte für die Bebauung des Minoritenplatz

Nach Gesprächen mit BürgerInnen, ArchitektInnen, mit dem Baudezernenten, in der Fraktion und im Vorstand des OV, Vorträgen von Stadtplanern und 2 Vorschlägen des in Kleve ansässigen Architekturbüros Hülsmann und Thieme hat die Fraktion Anfang Mai 2016 die Eckpunkte an die Presse gegeben.

Hier nun die Version, die mit der CDU abgesprochen ist zum Download (Bild bitte anklicken):

Stadtentwicklung und Bauleitplanung

 

Das Stadtentwicklungskonzept:

Auf unseren Antrag hin wurde in Kleve erstmals ein großes Entwicklungsprojekt für Kleve bis 2020 mit Beteiligung der Bürger durchgeführt.  Als Ergebnis steht der Leitsatz: innen wohnen, außen schonen.

Also: Entwicklung der Stadt vom Zentrum aus, kein weiterer Flächenverbrauch. Ideal war die Projektierung des Hafengeländes, die der Stadt dann bei der Hochschulbewerbung von großem Nutzen war.

Für die Zukunft:

Die Bürgerbeteiligung bei der Unterstadt darf kein Einzelfall bleiben. Die Grundlagen der Stadtentwicklung (innen wohnen, außen schonen) dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Auf der Grundlage des Konzeptes muss jetzt ein neuer Flächennutzungsplan erstellt und verabschiedet werden. Der vorherige FNP ist von 1976.

Altlastenkataster:

Überall im Stadtgebiet findet man versteckte Deponien aus den sechziger Jahren. Wir haben Bauprojekte auf oder neben Altdeponien verhindern können.

Für die Zukunft:

Bauherren sind zur Zeit nie vor Überraschungen sicher. Wir brauchen eine umfangreiche Bestandsaufnahme alter städtischer Karten und daraus erstellt: ein Altlastenkataster.

Bebauungsgebiete:

Vor uns wurden in der Stadt Bebauungsgebiete immer vom Investor erschlossen mit dem Ergebnis: 4,50 m breite Straßen und zu enge Bebauung. Wir konnten erreichen, dass die Stadt wieder selbst erschließt, mit 6 m breiten Straßen und großzügiger. Wir haben außerdem erreicht, dass bei der derzeitigen Renovierung der Hoffmannallee der größte Teil der Bäume erhalten bleibt. Nach dem Willen aller anderen Fraktionen wäre Hoffmann eine Allee ohne Bäume geworden. In Reichswalde entsteht das erste Klever Baugebiet mit einer Bevorzugung von Passivhäusern.

Für die Zukunft:

Das Bebauungsgebiet Stadionstraße soll ein Niedrigenergie-Vorzeigeprojekt werden, darf aber nicht in der Schublade landen. Die Beteiligung der Stadtwerke an alternativen Energien muss verstärkt werden.

Die Unterstadt:

Das Rathaus wird saniert nach unserem Konzept der energetischen Gebäudesanierung mit einer Energiekostenersparnis von ca. 8000.- Euro pro Monat.

Für die Zukunft:

 

Die Rathausrenovierung kann die Stadt selbst durchführen über die neue GSK. Für die übrige Bebauung brauchen wir lediglich einen Bebauungsplan auf der Grundlage der Variante C. Ein jetzt vorgesehener Investorenwettbewerb ist nicht nur überflüssig, sondern auch schädlich. Textilanbieter, Banken oder Hoteliers, die selber bauen wollen, kommen in einem solchen Wettbewerb nicht zum Zuge. Die Vergabe an einen einzigen Investor, den die CDU und die SPD in einer Ratssitzung als Möglichkeit beschlossen haben, wäre am Bedarf vorbei der Ausverkauf der Stadt. Wir sagen deutlich: Mit uns nicht! Wir möchten eine behutsame, bedarfsorientierte Entwicklung der Unterstadt ohne Bebauung der Grünzone (laut Variante A des Workshops von 2000) und ohne Bebauung der Herzogbrücke über den Spoykanal hinweg. Gleichzeitig muss die Entwicklung der Nachbarflächen und deren Verzahnung mit dem Hochschulgelände im Hafen erfolgen.

Gebietsentwicklung:

Im Stadtentwicklungskonzept wurden die zu schützenden Gebiete der Stadt definiert. Dazu gehören auch die Galleien. Dennoch beschlossen alle anderen Fraktionen die Ansiedlung eines Gartencenters in diesem Gebiet. Nur unserem entschiedenen Widerstand ist es zu verdanken, dass es dazu nicht kam.

Für die Zukunft:
Die Stadt muss die Galleien vor zukünftigen Eingriffen schützen durch ein verbindliches Bauverbot in Form eines rechtskräftigen Bebauungsplans. Das hat die Stadt zugesagt, passiert ist bislang aber noch nichts. Wir werden ein wachsames Auge darauf haben. Die Zusammenarbeit mit Bedburg-Hau muss intensiviert werden. Wir stellen uns ein gemeindeübergreifendes Gewerbegebiet an der Querallee vor, um den dort angedrohten Kiesabbau zu verhindern.  

Planungswerkstatt zur Unterstadtgestaltung

Der Bereich zwischen Rathaus/ Museum Koeckoeck und Spoykanalist ist ein äußerst sensibler Bereich der Stadtgestaltung. Er bedarf der behutsamen Entwicklung und der Anbindung an den Bahnhof und die Geschäftszonen der Innenstadt. Ein Großprojekt eines Gesamtinvestors konnte verhindert werden.

Umfangreiche Beteiligung der Bürger durchgesetzt

Die Grünen haben in Zusammenarbeit mit der CDU ein umfangreiches Beteiligungsverfahren angestoßen. Sechs international erfahrene Planungsteams, die von namhaften Architekten aus Kleve begleitet und beraten werden, sollen Vorschläge zur künftigen Gestaltung der Innenstadt machen.

Ablauf des Werkstattverfahrens

Bei zwei Terminen, am 09. und 10. Januar sowie am 09.02.2009. konnte jeder Bürger Einwendungen machen sowie eigene Tipps und Vorschläge äüßern. Auch die Abschlusspräsentation der Konzepte am 30.04. im XOX-Gebäude fand wieder dialogorientiert mit allen Interessierten statt.

Der Hit: Über die besten Lösungen aus diesem Werkstattverfahren sollen Sie entscheiden! Am Europa-Wahltag am 07. Juni 2009 sollen alle Klever Bürger über ihre Favoriten abstimmen können.

Grüner Erfolg: gelebte Basisdemokratie!

Demokratischer geht es nicht!

 

Die Grünen in Kleve sind stolz, dass in ihrer Heimatstadt unter ihrer maßgeblichen Beteilgung ein solch vorbildliches Verfahren entwickelt und verwirklicht wurde.

Ergebnisse des Workshops

An dieser Stelle können sie erste Ergebnisse der sechs Planungsteams einsehen und sich selber ein Urteil bilden

Wenn sie auf die die unten stehenden Links klicken, erhalten sie die Zwischenergebnisse vom Februar 2009 im pdf-Format:

Planungsteam 1

Planungsteam 2

Planungsteam 4

Planungsteam 6

Die Dateien der Planungsteams 3 und 5 sind leider zu groß für unseren Server.

Sie können aber auf Wunsch per Mail bei uns angefragt werden.

Hinweis: Die Entwürfe von Team 5 finden Sie unten unter "Variante C" wieder.


Ergebnis des Workshops vom März 2009

Hier finden Sie einen Bericht über die sechs Planentwürfe vom 31. März 2009 aus der Rheinischen Post Kleve mit informativen Fotos.

Die ausgewählten drei Varianten für den Bürgerentscheid

Im folgenden finden sie nähere Informationen überdie drei von der Fachkommission und vom Rat ausgewählten drei Varianten der Planmungsteams 1, 3 und 5. Diese werden im folgenden als Variant A, B und C bezeichnet.

Hier stehen die Entwürfe der drei Teams zum Download bereit, welche durch den Rat der Stadt Kleve in seiner Sitzung am 02.04.2009 für die weitere Bearbeitung ausgewählt wurden.

Variante A - Neubau eines Rathauses mit Einzelhandelsnutzungen und Flächen für andere gewerbliche Dienstleistungen sowie ggf. Wohnen

Variante B - Sanierung des Rathauses mit Ergänzungen und nutzungsoptimierten Maßnahmen (inklusive städtebaulicher Einbindung)

Variante C - Sanierung des Rathauses mit städtebaulicher Einbindung
Downloads

Variante A - Präsentation Team 1 (ca. 6.8 MB)
Variante A - Pläne Team 1 (ca. 5.6 MB)
Variante B - Präsentation Team 3 (ca. 11.2 MB)
Variante B - Pläne Team 3 (ca. 5.0 MB)
Variante C - Präsentation Team 5 (ca. 8.8 MB)
Variante C - Pläne Team 5 (ca. 2.8 MB)


Informationsbroschüre der Stadt Kleve

enthält einen zusammenfassenden Bericht über die Abfolge des Verfahrens, Pläne und Kostenschätzungen vom Mai 2009.

Eine prima Grundlage für die Wahl des Bürgers am 07. Juni 2009!

 

 

Stadtplanung und Stadtentwicklung

„Tradition heißt nicht Asche verwahren, sondern eine Flamme am Brennen halten.“

(Jean Jaures)

 
Kleve hat nie ein eigentliches Zentrum gehabt, sondern ist, wie für eine Herzogstadt üblich, immer „von der Burg aus“ regiert worden.
Die Stadt hat sich, wie ein großes Straßendorf, entlang einer Achse (und jetzigen Einkaufsmeile) entwickelt, die in Materborn an der gleichnamigen Allee beginnt, über die Hagsche Straße ihre Fortsetzung nimmt und in Kellen an der Emmericher Straße endet.

 
Wir unterstützen eine Bebauung des Minoritenplatzes dann, wenn sie diese gewachsenen „traditionellen“ Strukturen nicht zerstören und durch ein künstliches Zentrum ersetzen will.

 
Das Bürgerzentrum einer Stadt ist mehr als Einkaufs- und Konsummöglichkeit.
Die Bebauung des Minoritenplatzes muß daher gewährleisten, daß dort ein lebendiges kulturelles und soziales Zentrum entsteht

 
Wenn der Spoykanal gestalterisch mit einbezogen werden wird, sollten vorgehalten werden:

  • ein Segel- und Kanuboothafen
  • ein (Freiluft-) Veranstaltungspavillon
  • Grün- und Verweilflächen
  • Cafes und Restaurants
  • ein Tourismusbüro
  • Geschäfte und Kleinbetriebe
  • attraktive Stadtwohnungen in zentraler Lage..

 

Die beschriebene Achse entspricht in etwa der ehemaligen Straßenbahnlinie (Emmericherstraße/ Große Straße/ Hoffmannallee).

 
Die Stadtteile sollen nach unseren Vorstellungen durch eine „City-Linie“ miteinander verbunden werden.