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Jugendpolitik ist Zukunftspolitik.

"Wir haben unsere Stadt nur von unseren Kindern geliehen"

Unsere heutigen Entscheidungen sind die Bedingungen, unter denen unsere Kinder in Zukunft in Kleve leben.
Die Sorge um den Anstieg der Kriminalität unter Kindern und Jugendlichen ist berechtigterweise groß. Aber statt immer nur über die Kinder und Jugendlichen und deren angebliche "Null-Bock-Mentalität" zu reden, müssen wir Erwachsenen mit ihnen sprechen, um zu erfahren, wo sie der Schuh tatsächlich drückt.

  • Wir fordern daher die Einrichtung eines Jugendparlamentes. Jugendliche müssen unmittelbar gegenüber Bürgermeister und Stadtparlament ihre Interessen artikulieren können.
  • Das Jugendamt in Kleve und die beteiligten Träger der Jugendhilfe muß im Interesse der Kinder und Jugendlichen mehr mit den Jugendämtern im Kreis Kleve zusammenarbeiten und seine Planungen mit diesen wesentlich schneller absprechen und wirksam werden lassen. Insbesondere etwa im Bereich der Jugendgerichtshilfe.
  • Wir gehen davon aus, dass ein Ombudsmann für Jugendliche in Kleve notwendig ist. Dieser Ombudsmann könnte nach holländischem Vorbild Ansprechpartner bei Konflikten sein und die Interessen der Jugendlichen vertreten.
  • Die (selbstverwaltete) offene Jugendarbeit in Kleve muss verbessert werden. Das kann zum einen durch die verbesserte finanzielle Unterstützung bestehen-der Jugendtreffs und Jugendzentren, zum anderen aber auch durch die Ein-richtung und Unterstützung neuer Zentren geschehen. (Internetcafe).
  • Arbeit für Jugendliche ist ein wichtiges Mittel, um ihnen ihre (scheinbare) Aussichtslosigkeit zu nehmen und sie wieder in soziale Gruppen einzubinden, ihnen ihre persönliche Würde zurück zu geben.
  • Die Sportvereine in Kleve leisten zum Teil hervorragende Jugendarbeit, besonders in Hinblick auf die Integration ausländischer Kinder und Jugendlicher. Für diese und andere Formen Integratoren Jugendarbeit müssen die Vereine auch entsprechend finanziell und personell durch die Stadt Kleve unterstützt werden.
  • Es muss klar sein, dass eine realistische und wirksame Jugendhilfeplanung ein stetiger Prozess der Kommunikation zwischen allen Gruppen ist, die an dieser Jugendhilfe beteiligt sind.

Familie

Der Stadtrat hat für Kleve Strategien zu entwickeln, wie das Gebot des Bundesverfassungsgerichtes zur steuerlichen Förderung der Familien umzusetzen ist. Grundsteuern und Müllgebühren sind familienfreundlich zu gestalten.

Nach dem Verständnis der Grünen reduziert sich Familienpolitik nicht auf das Zusammenleben von Eltern und Kindern. Die "klassische Kleinfamilie" ist heute auch in Kleve nur noch ein Modell des Zusammenleben neben anderen. Prozentual leben heute nur noch rund ein Drittel der Bevölkerung in der Zwei-Generationen-Familie. Neben der großen Gruppe der Alleinlebenden (den sog. Singles) leben ein weiteres Drittel der Bürger in sog. "Patchwork-Familien".

Innerhalb der letzten Gruppe verdienen insbesondere die Alleinerziehenden mit Kindern die Aufmerksamkeit der Politik. Eine beträchtliche Anzahl von ihnen ist auf Sozialhilfe angewiesen. Diese Gruppe bedarf der dringenden Unterstützung.