
Bäuerliche Betriebe stützen
Fruchtbares Ackerland gehört bald zu den knappsten Ressourcen auf diesem Planeten. Immer mehr bäuerliche Einzelbetriebe geben auf - zugunsten einiger weniger Großer. Vitaminreiches Obst und Gemüse können bald der Vergangenheit angehören. Mit diesem Szenario beschrieb die vorsitzende der Kreistagsfraktion, Ute Sickelmann, anlässlich einer Pressekonferenz, zu der der Ortsverband Kleve von Bündnsi 90/Die Grünen geladen hatte, eine Entwicklung zum sogenannten Agrobusiness, der Konzentration in der landwirtschaft auf wenige, dafür aber große Projekte, noch dazu mit EU-Mitteln gefördert.
Im Blickpunkt der grünen Kritik stand eine Entwicklung, die der Vorsitzende der Partei in Kleve, Thomas Velten, "mit Sorge betrachtet": Vorwiegend niederländische Investoren suchen große Flächen, um dort riesige Gewächshausareale errichten zu können. Bisher, so Sickelmann, tun sie dies im Emsland und Münsterland, aber auch der Niederrhein mit seinen guten Böden wecke ihr Interesse. Arbeitsplätze schaff das nicht, es bedeute allenfalls einen Anstieg der Saisonkräfte...
Den kompletten Artikel aus der NRZ vom 18. Mai 2009 von Claudia Gronewald finden Sie hier.
Den Artikel der Rheinischen Post Kleve vom gleichen Tag hier.


























