Klever Grüne legen sich nicht auf die CDU fest

Ohne Koalistionsaussage wollen die Grünen in den Wahlkampf gehen. Michael Bay: „Die Klever Grünen treten für grüne Politik an. Nach der Wahl werden wir schauen, mit wem wir sie umsetzen können.“

Hedwig Meyer-Wilmes und Michael Bay führen die Klever Grünen in den Kommunalwahlkampf. Die Mitgliederversammlung wählte sie mit großer Mehrheit zum Spitzen-Duo.

Sechs Ratsmitglieder haben die Grünen derzeit, Michael Bay ist guter Dinge, dass nach der Wahl noch mindestens eins dazukommt: „Wenn man die Leistungen der Klever Grünen in den letzten Jahren richtig würdigt, müssten diesmal mehr Menschen grün wählen.“ 
Das neue Ratskandidaten-Team besteht aus erfahrenen und neuen Kräften. Nicht mehr dabei sind der stellvertretende Bürgermeister Dr. Artur Leenders und der ehemalige Fraktionsvorsitzende Siegbert Garisch – beide standen für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung.

Kandidaten für den Rat gewählt

Auf Platz 3 der Reserveliste wurde Ratsmitglied Wiltrud Schnütgen gewählt, auf Platz 4 Klaus-Dieter Hütz, bislang sachkundiger Bürger. Auf Platz 5 kam Ratsmitglied Susanne Siebert, die sich in einer Kampfabstimmung gegen die stellvertretende Parteivorsitzende Paula Backhaus durchsetzte, die schließlich auf Platz 7 gewählt wurde. Auf Platz 6 wird Christian Schoofs kandidieren. Auf den Plätzen 8 bis 12 folgen Helmut Prior, Parteichefin Gudrun Hütten, Norbert Panek, Maria-Vierboom-Velten und Marc Verfürth.

Keine Koalitionszusage zur CDU

„Wir freuen uns auch darüber, dass es uns gelungen ist, neue und junge Kräfte zu gewinnen, die bereit sind, sich einzubringen“, sagt Michael Bay. 
Energetische Sanierung,  Verkehr, Stadtentwicklung und Kultur sollen die Themen sein, mit denen die Grünen im Wahlkampf punkten wollen. Eine Aussage über eine mögliche Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der CDU wollen die Grünen nicht abgeben. Bay: „Es gibt keine ´Koalitionsaussage´. Die Klever Grünen treten für grüne Politik an. Nach der Wahl werden wir schauen, mit wem wir sie umsetzen können.“

Olaf Plotke, Kurier am Sonntag online 07.03.2014, Printversion 09.03.2014

 

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